Confessions of a Loner
Silvester 2013; Ich sitze in meinem WG-Zimmer. Während wahrscheinlich jeder meiner Freunde und Bekannten in kleiner oder großer Runde in das neue Jahr feiert, habe ich mich für Einsamkeit entschieden. Es war ein bewusster Entschluss, ein Selbstbeweis meiner Freiheit vom gesellschaftlichen Feierdogma.
Seit ich mich erinnern kann bestand fast so etwas wie eine Verpflichtung, den letzten Tag des Jahres mit einer Party ausklingen zu lassen und es bestand -zumindest für mich- auch immer die Erwartung, diese Party müsse etwas besonderes sein, der kröndende Abschluss des alten und ein würdiger Beginn des neuen Jahres, aufregend, unterhaltsam, harmonisch, Sekt und Feuerwerk. Diese Erwartung ist nahezu immer enttäuscht worden. Bedeutungslose Rituale treffen auf esoterischen Aberglauben und zumeist viel zuviel Alkohol; keine Gelegenheit inne zu halten, keine Chance das vergangene Jahr revue passieren zu lassen, keine Möglichkeit die Gedanken zu ordnen und Ziele zu formulieren.
Für mich endet das alles zumindest hier und heute! Keine Dogmen mehr, keine Bedeutungslosigkeit, kein Verbiegen für die ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen des konventionellen Brauchtumszirkusses!
Dieser Tag ist bedeutungsvoll für mich. Dem Jahreswechsel wohnt eine besondere Symbolik inne. Er steht in gleichem Maße für Ende wie für Anfang, für Abschied wie für Neubeginn, für Resümee wie für Vision. Diese Symbolik kommt keinem anderen Datum und keinem anderen Anlass in gleicher Weise zu. Daher habe ich beschlossen, den heutigen Tag alleine zu feiern, mit einem Glas guten Weins oder einem Schlusck meines bevorzugten Single-Malt-Scotches, dem Essen das ich mag und der Musik, die ich für angemessen halte. Darin liegt kein Verzicht sondern vielmehr ein Gewinn an Freiheit, Ruhe, Reflektion und Aufbruchsstimmung.
Ich genieße es!
Seit ich mich erinnern kann bestand fast so etwas wie eine Verpflichtung, den letzten Tag des Jahres mit einer Party ausklingen zu lassen und es bestand -zumindest für mich- auch immer die Erwartung, diese Party müsse etwas besonderes sein, der kröndende Abschluss des alten und ein würdiger Beginn des neuen Jahres, aufregend, unterhaltsam, harmonisch, Sekt und Feuerwerk. Diese Erwartung ist nahezu immer enttäuscht worden. Bedeutungslose Rituale treffen auf esoterischen Aberglauben und zumeist viel zuviel Alkohol; keine Gelegenheit inne zu halten, keine Chance das vergangene Jahr revue passieren zu lassen, keine Möglichkeit die Gedanken zu ordnen und Ziele zu formulieren.
Für mich endet das alles zumindest hier und heute! Keine Dogmen mehr, keine Bedeutungslosigkeit, kein Verbiegen für die ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen des konventionellen Brauchtumszirkusses!
Dieser Tag ist bedeutungsvoll für mich. Dem Jahreswechsel wohnt eine besondere Symbolik inne. Er steht in gleichem Maße für Ende wie für Anfang, für Abschied wie für Neubeginn, für Resümee wie für Vision. Diese Symbolik kommt keinem anderen Datum und keinem anderen Anlass in gleicher Weise zu. Daher habe ich beschlossen, den heutigen Tag alleine zu feiern, mit einem Glas guten Weins oder einem Schlusck meines bevorzugten Single-Malt-Scotches, dem Essen das ich mag und der Musik, die ich für angemessen halte. Darin liegt kein Verzicht sondern vielmehr ein Gewinn an Freiheit, Ruhe, Reflektion und Aufbruchsstimmung.
Ich genieße es!
CONTENTedLONER - 31. Dez, 18:57